Barockvioline/-viola

1990 in Süddeutschland geboren, erlernte Julia Krikkay das Violin- und Klavierspiel in jungen Jahren und wirkte in diversen Jugendorchestern mit (u. a. Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters, Neue Philharmonie München). Sie absolvierte ein Jungstudium Violine am Tiroler Landeskonservatorium bei Christos Kanettis und setzte ihr Studium an der Hochschule für Künste in Bremen bei Stefan Latzko (Violine) und Hwa-Kyung Yim-Birkenkötter (Klavier als Nebenfach) fort. Seit 2015 spezialisiert sie sich in den Fächern Barockvioline bei Veronika Skuplik und Thomas Albert und Cembalo/Basso continuo bei Beate Röllecke auf die historische Aufführungspraxis. Weitere Impulse erhielt sie u. a. von John Holloway und Stephanie Paulet. Sie widmet sich vorzüglich dem Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie konzertiert in kleinbesetzten Ensembles wie Alla Prima und Northern Lights und wurde bisher von Ensembles wie Weserrenaissance (Manfred Cordes), La Dolcezza (Veronika Skuplik), Solamente Naturali (Milos Valent), Elbipolis, Concerto Lübeck und Concerto Bremen engagiert. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie Violine und Klavier und leitet das Tutorium für Gehörbildung Alte Musik an der Hochschule Bremen.